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Triangeln

Diese leichteste Grundtonvariante wird wegen ihrer Klangvielfalt (ohne deutliche Klangveränderung) in den Größen 1 - 3 bevorzugt.  Aufgrund ihres extremen Obertonreichtums findet die Triangel bei "Romantischer Musik" Anwendung. Dabei ist ihre Klangfarbe gerade bei heiklen pp-Stellen wirklich "zauberhaft".

In den Größen 1 und 2 entwickeln die Triangeln großartige Abstrahlqualitäten von allem bei Wirbelstellen im Fortissimo: (Strauss: "Zarathrusta"; Mahler: "Sinfonien"; Schönberg: "Gurre-Lieder"; Messiaen: "Turangalila")

Die Größen 3 und 4 sind die Universalgrößen des Intrumentes. In dieser Grundtonlage der Triangel lassen sich rhythmische Figuren wie auch Einzelschläge sehr homogen in den jeweiligen Orchesterklang einbringen.

Die Größen 5 - 7 stellen einen gesonderten Klangbereich dar. Hier hat der Klang der Triangel einen Charakter von Crotales, den antiken Zimbeln. Diese Eigenschaft findet z.B. bei

Mozart: "Entführung aus dem Serail";
Beethoven: "9. Synphonie";
Rossini: "Italienerin in Algier";
Strawinsky: "Petroushka" hervorrangende Anwendungsmöglichkeiten.


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